Exportboom bei den Pfaffls
Trotz eines turbulenten Wirtschaftjahres kann sich die österreichische Weinwirtschaft nicht beklagen, was auch wir bestätigen
können. Sowohl bei den Weissweinen als auch bei den Rotweinen kam es zu einem absoluten Spitzenjahr. Auch wenn die allgemeinen
Trends hin zum österreichischen Weißwein tendieren konnten wir 2008 fulminante Erfolge mit den Top-Rotweinen erzielen. Altenberg
St. Laurent, Pinot Noir und die beiden Spitzencuvées, Excellent und Heidrom konnten einen Zuwachs von stolzen 22% verzeichnen.
Roman Juniors Hingabe zu den Rotweinen macht sich hier bemerkbar.
Von besonderer Wichtigkeit im Pfaffl-Sortiment bleiben aber nach wie vor die beiden Weinviertel DAC Zeiseneck und Haidviertel
und die Top-Veltliner Hundsleiten und Goldjoch. Denn auch im Ausland macht sich der Grüne Veltliner schön langsam einen Namen.
In Österreichs Hauptexportmärkten Deutschland, Schweiz, Großbritannien und den USA ist die Spezialität aus Österreich kein
Geheimtipp mehr. Auch wenn es oft noch an der Aussprache hapert, ist er in aller Munde. Österreichische Weine werden im
Ausland zwar als Nischenprodukt gehandelt, doch in den Exportzahlen ist dies nicht erkenntlich. Das Exportjahr 2008 ging
mit der rekordverdächtigen Menge von 60 Millionen Liter Wein zu Ende. Wir alleine konnten eine allgemeine Exportsteigerung
von 30% erkennen und werden auch im Jahr 2009 versuchen, diese Tendenz beizubehalten. Japan und Belgien gehören zu unseren
neuen Exportmärkten 2008 und auch 2009 haben wir wieder vor, neues Terrain zu betreten. Massive Zuwächse erzielten neben den
Nachbarstaaten Deutschland und Schweiz auch Holland und Island.
Auch mit dem Weinkonsum in Österreich können wir zufrieden sein. Betreffend des Verhaltens beim Weintrinken sind die
Österreicher patriotisch und bevorzugen Weine aus der Region. Immer mehr wird die hohe Qualität der einheimischen Weine
geschätzt, was uns besonders freut und uns anspornt noch intensiver an unseren Weinen zu arbeiten.